FC Basel
Sousa vor dem Spiel gegen Vaduz: «Wir müssen mehr denn je gewinnen»

Morgen um 20 Uhr empfängt der FC Basel den FC Vaduz im Joggeli. Gegen den aktuell Tabellensechsten muss ein Sieg her. Dass das jedoch nicht so einfach wird, weiss auch Paulo Sousa.

Céline Feller
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Zuletzt hatte Paulo Sousa an der Seitenlinie nicht mehr allzu viel zu lachen. Ändert sich das gegen den FC Vaduz?

Zuletzt hatte Paulo Sousa an der Seitenlinie nicht mehr allzu viel zu lachen. Ändert sich das gegen den FC Vaduz?

Keystone

Es sei eines der schlechtesten Spiele gewesen, seit er wieder beim FC Basel ist. Gemeint hat Marco Streller die Partie vom letzten Sonntag gegen YB. Der FCB hat ideenlos und schlicht schlecht gespielt. Doch es war nicht die erste Partie im neuen Kalenderjahr, in der das Team von Paulo Sousa nicht überzeugen konnte. Auch in der Champions League gegen den FC Porto war die Leistung mittelmässig. Genauso wie gegen Sion.

Die starken Leistungen vom letzten Herbst? An diese konnte man beim FCB noch nicht anknüpfen. Und das weiss auch Paulo Sousa. Nicht umsonst sagte er an der heutigen Medienkonferenz im Hinblick auf das morgige Spiel gegen Vaduz, dass «wir mehr denn je gewinnen müssen.»

Für ihn aber ist das YB-Spiel abgeschlossen. «Wir haben im ersten Training danach darüber gesprochen. Mit der Analyse der Fehler ist das Thema abgeschlossen.» Denn das sei eben das Schöne am Fussball, dass man nur wenige Tage nach einem Ausrutscher und einer schlechten Leistung die Fehler wieder korrigieren kann. Und das wollen auch die Spieler: Reparieren, was gegen YB falsch gelaufen ist, so Sousa.

Die Aufgabe gegen Vaduz wird jedoch nicht leicht. Die Spiele gegen die Liechtensteiner seinen «immer schwierig», sagt Sousa. Die Vaduz-Spieler seien oft speziell motiviert, weil viele von ihnen einst in Basel gespielt haben oder hier aufgewachsen sind.

Einer davon ist Naser Aliji, den der FC Basel für die Rückrunde an den morgigen Gegner ausgeliehen hat. «Ich bin sehr, sehr glücklich, zu sehen, dass Naser viel Spielpraxis bekommt und sich etablieren konnte.» Schliesslich glaube er an seine Fähigkeiten.

Doch nicht nur für Aliji, sondern auch für sein Pendant an der Seitenlinie von Vaduz hat Sousa nur Lob übrig: «Mein Kollege (Giorgio Contini, Anm. d. Red.) macht einen fantastischen Job. Ich bin stolz auf ihn und darauf, was er leistet.»

Aufstellung einmal mehr unklar

Mit welcher Mannschaft Sousa morgen drei Punkte holen will, wollte er sich einmal mehr nicht entlocken lassen. «Am Ende spielen die, die überzeugen im Training und mit denen wir das Spiel gewinnen können.»

Dass dazu wohl auch Adama Traoré gehören wird, darf vermutet werden. Der Ivorer, der letzte Woche gegen YB in der Super League debütierte, begleitete Sousa an die Pressekonferenz. Er fühle sich wohl, und das Tempo hier sei schneller als in der Australischen Liga. Viel mehr liess er sich aber nicht entlocken. Und wo genau er spielen wird, bleibt ebenfalls noch ein Geheimnis, denn «Adama kann auf drei Positionen spielen: als Linksverteidiger, als Flügel oder im Zentrum», erklärt Sousa.

Eines ist aber sicher: der FCB muss gegen Vaduz wiedergutmachen, was in den letzten Spielen schief gelaufen ist. Und damit den heraufbeschworenen Negativ-Trend beenden und wieder Fahrt aufnehmen. Denn bald steht auch schon das kapitale Spiel gegen Porto an (10. März). Auch wenn Sousa davon «momentan noch nichts wissen will».