Liga-Vertreter Claudius Schäfer, der die rechtlichen Aspekte im "Fall Sion" kennt, erklärte, dass man den Schiedsspruch des Sportgerichtshofes "CAS" abwarten werde. Sollten die Lausanner Richter vor Samstag kein Urteil fällen, dürften der frühere Barça-Spieler Gabri und die restlichen Zuzüge (u.a. Glarner, Gonçalves, Feindouno und Mutsch) beim Saisonstart gegen den FC Zürich nicht eingesetzt werden. Schäfer bestätigt damit Medienberichte.

Die Walliser um Präsident Christian Constantin vertreten die Ansicht, dass sie die Sperre des Weltfussball-Verbands bereits verbüsst haben. Verursacht wurde das Chaos durch den umstrittenen Deal mit dem früheren Keeper El-Hadary, den die FIFA mit einem temporären Transferverbot sanktionierte.