Er feierte an vordester Front mit. Hebt den Siegerpokal in die Höhe und packt die Fahne aus. Doch welche ist das bloss: Es sind die Flaggen der Schweiz- und des Kosovo, dem ursprünglichen Heimatland das Shaqiris.

Shaqiri liess es auch später im Grosvenor House krachen. Die Bayern luden hier zum Siegesbankett. Dante gab den Sänger, Bastian Schweinsteiger legte mit Trainer Jupp Heynkes eine Tanznummer auf die Bühne.

Dritter Schweizer

Shaq ist nach Stéphane Chapuisat (1997 mit Dortmund) und Ciriaco Sforza (2001 mit Bayern) der dritte Schweizer, der die Champions League gewinnt.

Total stolz auf den Schweizer war auch seine Familie, wie diese dem «Blick» erzählt. Er will immer alles gewinnen! Seine Leistung mit dem FC Bayern ist nun der Lohn dafür. Spannend ist auch, dass Xherdan nun mit 21 Jahren schon 25 Länderspiele machte. Das sind mehr Einsätze, als er in allen Nachwuchs-Mannschaften der Schweiz zusammen machte», sagt Bruder Arianit, der auch sein Manager ist.

Und Vater Isen weiss: « Aber die Schlitzohrigkeit, die ihn so auszeichnet, ist ihm angeboren, zum Glück! Denn das macht ihn speziell.»