Fussball-WM
Sex-Orgie mit 30 Prostituierten – so bereitet sich Mexiko auf die Fussball-WM vor

Ein Sex-Skandal erschüttert etwas mehr als eine Woche vor dem WM-Auftakt die mexikanische Fussballmannschaft. Neun Spieler sollen sich unmittelbar nach einem Testspiel mit 30 Prostituierten vergnügt haben. Der Verband spielt den Fall herunter.

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Mexiko vor dem WM-Auftakt
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Mexiko vor dem WM-Auftakt

Keystone

Neun Spieler sollen direkt nach einem 1:0-Sieg im Testspiel gegen Schottland am Samstag an der feucht-fröhlichen Feier mit rund 30 Prostituierten in einem Privatanwesen in Mexiko-City teilgenommen haben. So berichtete es das Boulevard-Magazin «TVNotas» am Dienstag.

Die Fotos zeigen junge Männer und hübsche Frauen, bei Tag und bei Nacht, vor einem Anwesen in Mexiko-Stadt. Eigentlich kein Grund zur Aufregung, allerdings beginnt nächste Woche die Fussball-WM in Russland. Und die jungen Männer sind eindeutig Nationalspieler Mexikos, die hübschen Frauen sollen, nun ja, Prostituierte sein.

Und diese Fotos sorgen im Land des deutschen WM-Auftaktgegners für ordentlich Wirbel, schliesslich hätten sich die Spieler nach Informationen des Magazins TV Notas bei einer "Orgie" größeren Ausmaßes mit "30 Escort-Damen" vergnügt.

Das Magazin veröffentlichte Bilder, auf denen man sah, wie die Spieler eintrafen. Dazu ist von einer «24-Stunden-Orgie mit 30 Escort-Damen» die Rede.

Und der mexikanische Verband? Er zeigt sich nachsichtig. Die Spieler hätten keine Strafe zu befürchten, da sie in ihrer Freizeit gefeiert und kein Training verpasst hätten, erklärte Generalsekretär Guillermo Cantu. «Ein freier Tag ist ein freier Tag und das sind die Risiken, die mit solchen Freiheiten einhergehen», sagte er schulterzuckend.

Es bleibt dem Verband aber auch gar nichts anderes übrig: Selbst wenn die Vorwürfe stimmten, hätte die Mannschaftsführung kaum Möglichkeiten, Disziplinlosigkeiten zu sanktionieren, da die Meldefrist für das Turnier abgelaufen ist. Nur noch verletzte Spieler können bis zum WM-Auftakt ersetzt werden.

Unter den Teilnehmern der Party sollen dem Medienbericht zufolge unter anderem Torhüter und Held der WM von 2014 Guillermo Ochoa, der Stürmer Raul Jiménez und die beiden Eintracht-Frankfurt-Spieler Carlos Salcedo und Marco Fabian gewesen sein.

Ein Spieler gab gegenüber Medien zu, dass es ein Treffen gegeben habe. Es seien allerdings auch die Partnerinnen der Spieler dabei gewesen.

Mexiko trifft in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Russland auf Deutschland, Südkorea und Schweden. (sid/sha)

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