Italien

Serbische Krawallmacher von Genua bleiben im Gefängnis

Serbische Hooligans bewarfen die Spieler mit Petarden

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Fünf Monate nach den schweren Krawallen beim EM-Qualifikationsspiel in Genua sind vier serbische Hooligans in Italien zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Der mutmassliche Anführer Ivan Bogdanov bekam am Dienstag drei Jahre und drei Monate Haft. Gegen die drei weiteren Krawallmacher verhängte das Gericht in Genua Haftstrafen von drei Jahren, zwei Jahren und acht Monaten sowie zwei Jahren und sechs Monaten.

Damit folgte Richterin Annalisa Giacalone dem Antrag von Staatsanwältin Cristina Camaiori. Vier weitere serbische Hooligans hatten sich bereits Anfang Februar mit der italienischen Justiz vor Eröffnung eines Prozesses auf Haftstrafen von zwei Jahren geeinigt.

Das EM-Qualifikationsspiel zwischen Italien und Serbien war am 12. Oktober wegen der Randale im serbischen Fan-Block zunächst mit 35-minütiger Verspätung angepfiffen und dann nach der sechsten Spielminute abgebrochen worden. Die Hooligans hatten Sicherheitsnetze zerschnitten und Feuerwerkskörper auf den Rasen geworfen. Dabei wurde der italienische Goalie Emiliano Viviano von einem Leuchtgeschoss am Kopf getroffen.

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