Eigentor des Tages

Sehr (sehr!) schlecht berechnet dieser Goalie seinen Auskick

Doppelt schmerzhaft: Das Eigentor von Torhüter Lamara Daïf.

Doppelt schmerzhaft: Das Eigentor von Torhüter Lamara Daïf.

Zweite algerische Liga am Wochenende: Der Torhüter von ASO Chlef holt aus – und trifft. Allerdings den Gegner. Und dann versucht er noch zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

Immer wieder tauchen sie aus irgend einer Liga auf, die schier unglaublichen Eigentore. Schmerzhaft sind sie alle – ob seelisch, körperlich oder beides.

Vor ziemlich genau einem Monat machte ein Eigentor aus der niederländischen Meisterschaft die Runde. Wegen der Torlinientechnik wurde dem Goalie von PSV-Eidhoven dieses Missgeschick zum Verhängnis:

Dieser Moment liess die Torlinientechnik anspringen – und entscheidet am Ende gar die niederländische Meisterschaft.

Dieser Moment liess die Torlinientechnik anspringen: PSV-Torhüter Jeroen Zoet hält den Ball – und zieht in an sich

Was Lamara Daïf aber am Wochenende leistete, schiesst den Vogel ab. Oder den Gegner. Daïf, Torhüter des algerischen Zweitligisten ASO Chlef, kickt aus. 78. Minute, es steht 1:0, sein Team führt gegen MC El Eulma. Doch Lamara Daïf trifft nicht vor die Füsse eines Mitspielers, er trifft einen gegnerischen Spieler, und zwar recht brutal. 

Der Ball spickt zurück Richtung Goal und landet dort im Netz. Ja, Daïf hat versucht, ihn aufzuhalten. Aber genauso glücklos. Halb trifft er ihn mit der Hand, halt schlägt er sich den Kopf an der Latte. Und schliesslich landet er ganz mit ihm in den Maschen. Das tut weh.

Das Spiel übrigens endete laut «Le Matin» mit dem unrühmlichen 1:1. (smo)

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