Spielmanipulation

Schweizer Fussballverband erteilt Straferlass für Whistleblower

Wer sich selber anzeigt, kommt künftig mit einer geringeren Strafe oder sogar völlig straffrei davon, auch wenn er dabei half, Spiele zu manipulieren. (Symbolbild)

Wer sich selber anzeigt, kommt künftig mit einer geringeren Strafe oder sogar völlig straffrei davon, auch wenn er dabei half, Spiele zu manipulieren. (Symbolbild)

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) setzt im Kampf gegen Spielmanipulationen neue Anreize. Wer sich selber anzeigt, kommt künftig mit einer geringeren Strafe oder sogar völlig straffrei davon, auch wenn er dabei half, Spiele zu manipulieren.

Damit erhoffe sich der Verband neue Hinweise auf die Wettmafia, schreibt die Zeitung «Der Sonntag». Die neue Massnahme soll in das Disziplinar-Reglement des SFV verankert werden und ist ab der kommenden Saison gültig. Das Vorgehen ist vergleichbar mit Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern, die regelmässig nach dem Kauf von Daten-CDs nach oben schnellen. Der SFV reagierte bisher mit Verfolgung und Sanktionierung auf solche Betrügereien. Lebenslange Sperren sind möglich.

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