Emil Bolli
Schlechtes Omen? Nati-Koch bricht Hand

Emil Bolli, der Koch der Schweizer Fussball-A-Nationalmannschaft, hat sich bei einem Sturz einen Bruch der rechten Hand zugezogen. Er will trotzdem an die Weltmeisterschaft nach Südafrika.

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Nati-Koch Emil Bolli beim Testessen

Nati-Koch Emil Bolli beim Testessen

Keystone

Seine WM-Teilnahme sei trotz des Bruchs nicht gefährdet, teilt der Fussballverband mit. Er beruft sich auf Bollis Hausarzt, der bei der gestrigen Konsulation grünes Licht für die WM gegeben hat.

Der folgenschwere Sturz auf einem frisch gereinigten, noch feuchten Restaurant-Boden ereignete sich bereits am 16. April im Hotel Bern, wo Bolli als Chefkoch arbeitet. Vier Tage später erfolgte die Operation im Berner Engeriedspital.

Tochter reist mit - als rechte Hand

Gestern wurden ihm die Fäden aus der rechten Hand entfernt, am kommenden Freitag erhält Bolli für vier Wochen einen Gips um die rechte Hand. Die danach nötige Physiotherapie betreibt Bolli mit den Physiotherapeuten des Nationalteams in Südafrika.

Dorthin reist er wie geplant am 7. Juni und mit seiner Tochter Manuela, die den gleichen Beruf ausübt wie ihr Vater und diesen an der WM-Endrunde in der Küche des Schweizer Teamhotels südlich von Johannesburg assistiert.
«Wir sind voll auf Kurs, die Material- und Reisedispositionen sind getroffen, die Menüpläne erstellt, einzig beim Heben und Bewegen von schweren Pfannen muss ich mich zurückhalten, aber», scherzt Bolli, «in der Küche befehlen kann ich wie eh' und je...»