Challenge League

Schaffhausen und GC beenden Zusammenarbeit – Ex-Dietiker Boris Smiljanic muss gehen

Schaffhauens Jovan Rether (links) gegen Petar Pusic (rechts) in einem Testspiel von Ende Januar. Schaffhausen beendet nun die Partnerschaft mit GC.

Schaffhauens Jovan Rether (links) gegen Petar Pusic (rechts) in einem Testspiel von Ende Januar. Schaffhausen beendet nun die Partnerschaft mit GC.

Der Challenge-League-Klub Schaffhausen beendet die Partnerschaft mit den Grasshoppers per Saisonende. Das hat auch Konsequenzen für den Trainer Boris Smiljanic, der einst beim FC Dietikon Trainer war.

Die Fans von Schaffhausen hatten bereits seit Wochen ihren Unmut mit Spruchbändern ("Ersatzteillager") geäussert.

Gegenüber den "Schaffhauser Nachrichten" gestand Präsident Aniello Fontana ein, dass die Partnerschaft eine zu einseitige Angelegenheit geworden ist. "Auch wenn mit dem Abgang von Trainer Murat Yakin Ende August klar abgemacht war, dass keine Spieler abgezogen werden, hielt sich unser Vertragspartner nicht daran", wird Fontana zitiert.

Auf der anderen Seite hatte GC beispielsweise noch Ende Januar nach der Ausleihe von zwei Spielern darauf hingewiesen,"damit die gute Zusammenarbeit zu unterstreichen". Fontana betonte nun: "Wir möchten festhalten, dass wir kein Farmteam von GC sind. Die ganze Zusammenarbeit hat uns auch finanziell nichts gebracht."

Smiljanic muss bald gehen

Der aus der GC-Nachwuchsabteilung geholte Trainer Boris Smiljanic muss beim Tabellenfünften der Challenge League wegen den ungenügenden Leistungen der letzten Wochen (sechs Niederlagen in sieben Meisterschaftsspielen 2018) per Saisonende wieder gehen. Smiljanic, der früher bei GC und dem FC Basel gespielt hatte, kommt ursprünglich aus Neuenhof und hat unter anderem auch schon die A-Junioren des FC Dietikon trainiert. 

Schaffhausen, das in den ersten Meisterschafts-Wochen noch Leader der Challenge League war und als Zweiter in die Rückrunde gestartet war, zog in den ersten vier Heimspielen des neuen Jahres nicht einmal mehr 600 Zuschauer an. Fontana sah "beängstigende Auftritte".

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