Champions League

Salzburg und Napoli verpassen Einzug in die CL-Gruppenphase

Christian Schwegler (links) scheitert mit Salzburg an Malmö

Christian Schwegler (links) scheitert mit Salzburg an Malmö

Arsenal, Athletic Bilbao, Bayer Leverkusen, Malmö und Ludogorez Rasgrad qualifizieren sich als letzte Teams für die Gruppenphase der Champions League. Salzburg und Napoli spielen in der Europa League.

Das Unheil hatte sich für Salzburg bereits vor einer Woche im Hinspiel angekündigt, als der österreichische Meister nach einem überlegen geführten Heimspiel und einer 2:0-Führung in der Schlussminute nach einem schweren Fehler in der Defensive noch den Anschlusstreffer kassiert hatte. Im Rückspiel hatte der schwedische Champion nach 19 Minuten bereits zweimal getroffen. Zuerst verwandelte der ehemalige Bundesliga-Profi Markus Rosenberg, der kurz vor Schluss auch das 3:0 schoss, einen Foulpenalty souverän (11.), dann traf Magnus Eriksson mit einer spektakulären Direktabnahme aus rund 30 Metern.

Während sich Malmö zum ersten Mal für die Champions League qualifizierte, setzte es für die Salzburger und den Schweizer Christian Schwegler eine weitere Enttäuschung ab. Das Team von Trainer Adi Hütter scheiterte damit auch im siebten Versuch seit dem Einstieg des Getränkeherstellers Red Bull 2005, die Gruppenphase der Champions League zu erreichen.

Ebenfalls das erste Saisonziel verpasst hat Napoli, das auswärts gegen Athletic Bilbao 1:3 verlor. Nach dem 1:1 im Hinspiel gingen die Italiener dank einem Flachschuss von Captain Marek Hamsik zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar 1:0 in Führung, doch die Hoffnung der Italiener auf ein Weiterkommen währte nicht lange. Mit drei Toren zwischen der 61. und 74. Minute wendeten die Basken im San Mames die Partie. Einen schwarzen Abend erlebten die beiden Schweizer Napoli-Söldner Gökhan Inler und Blerim Dzemaili. Inler sass 90 Minuten auf der Bank, Dzemaili figurierte wie bereits im Hinspiel nicht einmal im Aufgebot.

Einen überzeugenden Eindruck hinterliess erneut Bayer Leverkusen, das gegen den FC Kopenhagen nach dem 3:2 im Hinspiel zuhause zu einem 4:0-Sieg kam. Der Bundesliga-Vierte der letzten Saison lag bereits nach einer halben Stunde 3:0 in Führung. Nach 71 Sekunden hatte der Südkoreaner Son Heung-Min das 1:0 erzielt, Hakan Calhanoglu erhöhte fünf Minuten später mit einem von der Mauer abgelenkten Freistoss auf 2:0, ehe Stefan Kiessling mit einem Foulpenalty auf 3:0 und später auf 4:0 erhöhte.

Bereits zum 17. Mal in Folge spielt Arsenal in der Champions League. Die "Gunners" siegten nach dem 0:0 im Hinspiel gegen Besiktas Istanbul 1:0. Den einzigen Treffer erzielte kurz vor der Pause Alexis Sanchez. Der Chilene, der für rund 38 Millionen Euro vom FC Barcelona gekommen war, schoss sein erstes Tor im Trikot der Londoner. In der Schlussphase musste Arsenal noch einmal um das Weiterkommen bangen, nachdem Mathieu Debuchy eine Viertelstunde vor Schluss die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Als letztes der 32 Teams qualifizierte sich der bulgarische Verein Ludogorez Rasgrad für die Königsklasse. Die Bulgaren setzten sich in Sofia gegen Steaua Bukarest im Penaltyschiessen 6:5 durch. Zum Held avancierte Rasgrads rumänischer Verteidiger Cosmin Moti. Nachdem Torhüter Vladislav Stojanov kurz vor Ende der Verlängerung nach einer Notbremse des Feldes verwiesen wurde, musste Moti ins Tor, da das Wechselkontingent erschöpft war. Im Penaltyschiessen verwandelte Moti den ersten Penalty selber, ehe er zwei Versuche der Rumänen parierte und damit für die erste Champions-League-Teilnahme von Ludogorez sorgte.

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