Das Ergebnis der Tests liegt bislang nicht vor, Tscheryschew beteuert indes, nichts Verbotenes getan zu haben. Unterstützung erhält der leihweise in Valencia spielende Angreifer vom russischen Sportminister Pawel Kolobkow. "Ich denke, es gibt keine Probleme, und das wird alles schnell geklärt", sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur R-Sport zufolge.

Den Doping-Verdacht ins Rollen gebracht hatte Tscheryschews Vater in einem Interview 2017. Seinem Sohn seien beim spanischen Klub Villarreal zur Erholung von einer Verletzung Wachstumshormone gespritzt worden. Der russische Fussballverband sprach damals von einem Missverständnis. Es sei um eine erlaubte Blutplasma-Therapie gegangen.

Während der Heim-WM in diesem Sommer bekräftigte die russische Mannschaftsführung mehrfach, alle Spieler seien dopingfrei. Nach dem Turnier sprach die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA Medienberichten zufolge mit Sohn und Vater Tscheryschew und erstattete auch den internationalen Behörden Bericht.