Europa League

Rodriguez glänzt bei Heimspieldebüt

Ezekiel Henty von Videoton Szekesfehervar (links) gegen Jaroslav Plasilvon von Girondins Bordeaux

Ezekiel Henty von Videoton Szekesfehervar (links) gegen Jaroslav Plasilvon von Girondins Bordeaux

Die AC Milan schafft den Einzug in die Playoffs zur Europa League ohne Probleme. Ricardo Rodriguez steht beim 2:0 im Rückspiel gegen die Rumänen von Universitatea Craiova am Ursprung beider Treffer.

Rodriguez, der im Hinspiel mittels Freistoss den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte, glänzte auch bei seinem Heimspieldebüt. In der 9. Minute schlug der Schweizer Nationalverteidiger und Standard-Spezialist den Corner, der die Führung durch Giacomo Bonaventura einleitete. Nach dem Seitenwechsel trat er den Freistoss in den Strafraum, der zum 2:0 führte.

Die seit April aus China gelenkten Italiener setzten sich damit mit dem Gesamtskore von 3:0 durch. Und offenbar entfachten die Transfer-Investitionen um 200 Millionen Euro eine Euphorie bei den Fans: 65'763 Anhänger der "Rossoneri" sorgten im San Siro für einen Zuschauerrekord in der Europa-League-Qualifikation.

Mit Athletic Bilbao (3:0 im Rückspiel nach 1:1 im Hinspiel gegen Dinamo Bukarest), Olympique Marseille (0:0 nach 4:2 gegen den belgischen Klub Oostende), Everton (zweimal 1:0 gegen Ruzomberok aus der Slowakei), Zenit St. Petersburg (0:1 und 2:1 gegen Bnei Yehuda Tel Aviv) und Fenerbahce Istanbul (1:1 und 2:1 gegen Rapid Wien) gab sich die Mehrheit der Europa-League-Schwergewichte keine Blösse.

PSV Eindhoven, Girondins Bordeaux und der SC Freiburg schieden derweil aus. Eindhoven verlor gegen Luzern-Bezwinger Osijek nach dem Hinspiel auch das Rückspiel 0:1, Bordeaux scheiterte am ungarischen Vizemeister Videoton Szekesfehervar (0:1 nach 2:2), Freiburg verlor gegen Domzale nach dem 1:0-Sieg vor einer Woche 0:2.

Eine Überraschung schaffte der Europacup-Debütant Altach, der sich gegen Gent dank eines 3:1-Heimsiegs durchsetzte.

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