Ribéry, der somit auf die Chance, in zwei Jahren an der EM im eigenen Land teilzunehmen verzichtet, erklärt den Nati-Rücktritt mit "persönlichen Gründen". Er wolle sich mehr um seine Familie kümmern und sich auf seine Aufgaben bei Bayern München fokussieren. Zudem wolle er in der Nationalmannschaft für jüngere Spieler Platz machen. "Es ist nun Zeit, dass andere nach vorne rücken", liess sich Ribéry zitieren.

Der offensive Mittelfeldspieler hat für die "Equipe Tricolore" in 81 Länderspielen 16 Tore geschossen. Seinen grössten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte er an der WM 2006 in Deutschland mit dem Final-Einzug. Für die letzte WM in Brasilien, an der Frankreich in die Viertelfinals vorgestossen war, musste Ribéry wegen einer hartnäckigen Rücken-Verletzung Forfait erklären.