Europa League

Resultate der «Sion"-Gruppe gemäss Gericht ungültig

Waadtländer Gericht stützt Christian Constantin

Waadtländer Gericht stützt Christian Constantin

Das Kantonsgericht Waadt stützt den FC Sion im Kampf gegen die UEFA erneut. Einem neuen Gerichtsentscheid zufolge wird der UEFA untersagt, die Resultate der Gruppe I in der Europa League anzuerkennen.

Nebst den beiden Resultaten vom Donnerstag (Atletico Madrid - Celtic Glasgow 2:0 und Udinese - Rennes 2:1) sei auch die Tabelle als ungültig zu betrachten, stand im Schreiben, das vom Gericht am Freitag veröffentlicht wurde.

Das Kantonsgericht Waadt traf seinen Entscheid, nachdem die Europäische Fussball-Union die von ihm erlassene superprovisorische Verfügung abgewiesen hatte. Die UEFA hatte ihre Ablehnung damit begründet, ihr sei bei der Urteilsfindung kein Gehör gewährt worden.

Der FC Sion hatte Rekurs gegen die beiden Forfait-Niederlagen in den Playoffs zur Europa League gegen Celtic Glasgow eingelegt, kam damit bei der UEFA aber nicht durch. Die Walliser hatten in beiden Partien vier gemäss der UEFA nicht qualifizierte Spieler (Gonçalves, Feindouno, Gabri, Mutsch) eingesetzt.

Derweil machten auch die Fans des FC Sion ihrem Ärger Luft, wie das Schweizer Fernsehen in "Sport aktuell" berichtete. Bei einem Empfang von Sepp Blatter in dessen Heimatdorf Visp pfiffen die zahlreich erschienenen Anhänger der Walliser den FIFA-Präsidenten bei dessen Rede gnadenlos aus. Die FIFA nimmt im "Fall Sion" derzeit allerdings nur mehr eine Nebenrolle ein.

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