Einen entsprechenden Beschluss des UEFA-Exekutivkomitees verkündete Generalsekretär Theodore Theodoridis beim UEFA-Kongress am Montag in Bratislava.

Das Gesamtpreisgeld steigt bei dem Zwölf-Gastgeber-Event auf 371 Millionen Euro. Bei der EM 2016 in Frankreich hatte die UEFA 301 Millionen Euro ausgeschüttet. Das Startgeld für alle 24 Mannschaften steigt um 1,25 Millionen Euro auf 9,25 Millionen Euro pro Team.

Generalsekretär Theodore Theodoridis (links) und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geben am Kongress in Bratislava bekannt, dass der nächste Europameister ein Rekordpreisgeld erhält

Generalsekretär Theodore Theodoridis (links) und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geben am Kongress in Bratislava bekannt, dass der nächste Europameister ein Rekordpreisgeld erhält

UEFA mit Polster von 626 Millionen Euro

Die UEFA hat den Finanzzyklus 2016/2017 mit einem leichten Minus abgeschlossen. Aufgrund von Währungsschwankungen habe man 6,7 Millionen Euro aus den Reserven nutzen müssen, berichtete Finanzdirektor Josef Koller. Die UEFA hat somit noch ein Polster von 626 Millionen Euro.

Die Einnahmen stiegen um sechs Prozent auf 2,38 Milliarden Euro. Diese Summe soll im Zyklus 2018/2019 nochmals auf die Rekordmarke von 3,9 Milliarden Euro gesteigert werden, kündigte Finanzchef und Exekutiv-Mitglied David Gill an. Verantwortlich für den Anstieg sind die Einnahmen aus der neuen Nations League und dem neuen Champions-League-Format.

Ihre Einnahmen nutzt die UEFA weiter für Zahlungen an die 55 Nationalverbände zur Entwicklung der Fussball-Infrastruktur. Für das sogenannte Hattrick-Programm kündigte Generalsekretär Theodoridis die Rekordsumme von 775,5 Millionen Euro für den Zyklus 2020 bis 2024 an.