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Randalierenden Fans des FC Aarau drohen Konsequenzen

Die Gotthard-Rassstätte bei Schattdorf (Archiv)

Die Gotthard-Rassstätte bei Schattdorf (Archiv)

Wegen randalierender Fussballfans musste am Samstagabend die Gotthard-Autobahn für kurze Zeit gesperrt werden. Die Fans hatten bei den Autobahn-Raststätten bei Schattdorf UR eine Leuchtpetarde auf die Fahrbahn geworfen, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Die Sperrung dauerte 20 Minuten.

Zuvor waren beinahe zwei Fangruppen aneinandergeraten. Sie konnten von der Polizei aber auseinandergehalten werden. Diese war bereits vor Ort, weil sie eine Meldung erhalten hatte, dass Fussballfans in der Fussgängerunterführung zwischen den Autobahn-Raststätten Gotthard Nord und Süd die Wände mit Farbe besprühten.

Fans des FC Aarau randalieren auf der Autobahn.

Fans des FC Aarau randalieren auf der Autobahn.

Hinter den Sprayereien standen nach Angaben der Polizei Fussballfans aus Bellinzona TI. Diese waren nach einem Spiel gegen Wohlen AG auf dem Heimweg in Richtung Tessin.

Polizisten riefen Verstärkung

Zur selben Zeit trafen auf der Autobahnraststätte auf der gegenüberliegenden Seite Fussballfans aus Aarau ein, die auf dem Heimweg von einem Spiel in Chiasso TI waren. Die Aarau-Fans entdeckten offenbar die Fans aus Bellinzona und versuchten, durch die Unterführung auf die andere Seite zu gelangen.

Doch dort trafen sie stattdessen auf Polizisten, die gerade den Schaden durch die Sprayereien begutachteten. Diese riefen eilig Verstärkung herbei.

Die Polizei konnte auch unter Mithilfe von Polizeihunden dann ein Zusammentreffen der Fans aus Aarau und Bellinzona verhindern. Schliesslich zogen beide Fangruppen ab und machten sich auf die Heimreise. Die Höhe des Sachschadens war am Abend noch unklar. Neben den Sprayereien ging auch eine Notlampe zu Bruch. Letztere geht gemäss der Polizei auf das Konto der Aarau-Fans.

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