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Petardenwerfer vom Letzigrund drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis

Ein 23-jähriger Mann hat gestanden, im Letzigrundstadion eine Petarde in den GC-Fanblock geworfen zu haben. Der Staatsanwalt hat jetzt ein Verfahren eröffnet wegen Gefährdung des Lebens. Dem Mann drohen bis zu fünf Jahre Knast.

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Keystone

Der 23-jährige Mann hat sich bei der Polizei gemeldet und gestanden, beim Zürcher-Derby eine Petarde in den GC-Fanblock geworfen zu haben. Staatsanwalt Edwin Lüscher hat ihn befragt, wie er gegenüber «Radio 24» sagte. «Er hat auch bei mir zugegeben, dass er der Petardenwerfer sei. Ich habe jetzt einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.» Als nächstes werde der Mann vom Zwangsmassnahmenrichter befragt. «Er entscheidet, ob der Petardenwerfer in Untersuchungshaft kommt, oder ob er freigelassen wird», so Lüscher.

Dass sich der Mann freiwillig gestellt hat, könnte sich strafmildernd auswirken. Dennoch muss er mit einem harten Urteil rechnen. Lüscher: «Ich habe ein Verfahren eröffnet wegen Gefährdung des Lebens. Die Höchststrafe für dieses Delikt beträgt 5 Jahre Gefängnis.» (pkr)

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