Paderborn schaffte dank dem 2:1 gegen Aalen als 53. Verein die Promotion in die Bundesliga. Der Aufstieg überrascht darum, weil Paderborn bislang mit dem Mini-Budget von nur 6,2 Millionen Euro operiert hat und seine Heimspiele in einer Arena austrägt, die nur 15'000 Zuschauer fasst. "Es ist unfassbar, jetzt haben wir den grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte geschafft. Das ist eine Sensation", sagte Routinier Markus Krösche. Bemerkenswert ist die Leistung auch darum, weil Trainer André Breitenreiter, ein ehemaliger Bundesliga-Profi bei Hannover, dem HSV, Wolfsburg und Unterhaching, in seinem ersten Profijahr sogleich ein kleines "Sportwunder" vollbracht hat.

Chancen auf den (Wieder-)Aufstieg hätte im Falle eines Paderborner Punktverlustes auch Greuther Fürth gehabt. Die drittklassierten Franken erhalten gegen den Hamburger SV eine zweite Chance. Das Hinspiel findet am Donnerstag in Hamburg statt, die entscheidende zweite Partie steigt am kommenden Sonntag in der Fürther Arena.

Eine bittere Saison erlebte Ostdeutschlands Fussballszene. Neben Energie Cottbus stieg mit Dynamo Dresden (nach drei Saisons) ein zweiter Vertreter aus den neuen Bundesländern direkt ab. Dynamo holte im Direktduell gegen Arminia Bielefeld mit einem Feldspieler mehr einen 0:2-Rückstand auf und kassierte in der 77. Minute das entscheidende Gegentor. Ersetzt werden Energie und Dynamo durch Heidenheim und den Retortenverein RB Leipzig.