Medienberichte
Nur noch der Medizincheck steht aus – dann ist Fabian Schär weg

Dass er geht, steht kaum noch in Frage. Das Rätsel war eher, zu welchem Klub Fabian Schär vom FC Basel wechseln wird. Laut Deutschen Medien hat ein Bundesligist das Rennen gemacht. Es fehle nur noch der Medizincheck.

Céline Feller
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Es wird wohl der (vorerst) letzte Meistertitel in der Super League sein, den Fabian Schär mit dem FCB bejubelt. Ihn zieht es in die Bundesliga.

Es wird wohl der (vorerst) letzte Meistertitel in der Super League sein, den Fabian Schär mit dem FCB bejubelt. Ihn zieht es in die Bundesliga.

Keystone

Marek Suchy, Ivan Ivanov, Arlind Ajeti, Walter Samuel, Fabian Schär und die Neuverpflichtungen Manuel Akanji sowie Daniel Hoegh – der FCB hat momentan sieben Innenverteidiger im Kader. Dass mit Neuling Michael Lang und Allrounder Taulant Xhaka noch zwei weitere Spieler auf der zentralen Verteidigerposition spielen können, macht den Kampf noch grösser.

Doch spätestens seit der Verpflichtung des Dänen Hoegh am Dienstag werden die Zeichen auf einen Abschied von Fabian Schär immer deutlicher. Dass Schär von diversen Klubs aus der Premier League und der Bundesliga umworben wird, ist schon länger bekannt. Dass Schär selber auch auf einen Abschied pocht, haben sich wohl mittlerweile auch die grössten Schär-Anhänger eingestehen müssen. Die Vereinsleitung sagt schon seit geraumer Zeit, dass mit seinem Abschied gerechnet werden müsse und alles andere naiv wäre.

Retortenverein sticht Traditionsklubs aus

Seit gestern Mittwoch ist nun klar, wer als Favorit für die Verpflichtung von Schär gilt: der Bundesligist TSG Hoffenheim. Wie die stets gut informierte «Sport Bild» schreibt, stehe nur noch der Medizincheck bei Hoffenheim aus, dann sei die Verpflichtung fix.

Mit Hoffenheim würde Schär zum Tabellenachten der abgelaufenen Bundesliga Saison wechseln. Der Retortenverein aus Sinsheim buhlt schon länger um Schär und konnte nun scheinbar die hochkarätigen Konkurrenten Arsenal London und Borussia Mönchengladbach ausstechen.

Somit wäre der Cupfinal vom Sonntag nicht nur das letzte Spiel von Marco Streller, sondern auch der Abschied von Schär.

Und das Gedränge in der Abwehrzentrale könnte sich noch weiter lichten: Ajetis auslaufender Vertrag wird kaum verlängert werden, über Ivanovs Zukunft wird erst entschieden, wenn er wieder zu 100 Prozent fit ist, und der von Catania Calcio zurückkehrende Gastón Sauro wird wohl definitiv keine Zukunft beim FCB haben und sich einen neuen Verein suchen müssen. Über die Zukunft von Walter Samuel ist momentan noch nichts bekannt. Es könnte aber durchaus sein, dass er noch eine Saison beim FCB bleibt und die Leader-Rolle von Streller übernimmt und den Jungen hilft.

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