Super League

Nicht Tami, nicht Fischer: Giorgio Contini wird neuer St. Gallen-Trainer

Giorgio Contini übernimmt den Trainerjob beim FC St. Gallen

Giorgio Contini übernimmt den Trainerjob beim FC St. Gallen

Giorgio Contini, im März als Trainer des FC Vaduz zurückgetreten, tritt in St. Gallen die Nachfolge von Joe Zinnbauer an. Assistiert wird Contini von Markus Hoffmann, dem Assistenztrainer des FC Basel

Der FC St. Gallen reagiert auf die negative Bilanz der letzten Wochen. Zuletzt kassierten die Ostschweizer fünf Niederlagen in Serie und finden sich nun wieder mitten im Abstiegskampf.

Die Hauptverantwortung für diese Misere trägt - wie üblich - der Trainer. Joe Zinnbauer (47) heuerte im September 2015 in St. Gallen an. Doch der Deutsche, der davor beim Hamburger SV zum Cheftrainer aufgestiegen ist, konnte die Erwartungen nie erfüllen. Eine positive Entwicklung war unter seiner Führung nie erkennbar.

Ein Trainerwechsel in St. Gallen war nur eine Frage der Zeit. Namen wurden etliche gehandelt. Urs Fischer, Meistermacher in Basel, beispielsweise. Oder der bei GC beurlaupte Pierluigi Tami.

Doch die St. Galler haben sich für einen alten Bekannten entschieden: Giorgio Contini (43).

Der frühere Stürmer aus Winterthurer war im Jahr 2000 Mitglied jener Mannschaft, die sensationell Meister geworden ist.

Nach seinem Rücktritt als Profi startete Contini 2005 beim 2.-Liga-Klub Oberwinterthur seine Trainerkarriere. Später kehrte er zu St. Gallen als Nachwuchstrainer zurück. Im Juli 2011 wechselte Contini als Assistent von Murat Yakin zum FC Luzern.

Seit dem 15. November 2012 war er Trainer beim FC Vaduz, mit dem er 2014 überraschend in die Super League aufgestiegen ist.

Contini war zuletzt auch ein Thema in Aarau. Doch die Parteien konnten sich nicht auf einen Vertrag einigen.

Assistiert wird Contini bis auf Weiteres von Kristjan Djordevic, der die U21 betreute. 

Autor

François Schmid-Bechtel

François Schmid-Bechtel

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