Fussball

Nati-Captain Alex Frei hört im Sommer 2011 auf

Nati-Captain Alex Frei tritt ab. Er werde am Ende der Saison 2010/11 aus der Nationalmannschaft zurücktreten, lässt Frei heute verlauten. Er zieht damit die Konsequenzen aus den Pfeifkonzerten gegen ihn bei den letzten Spielen.

Frei hat nach dem dem EM-Qualifikationsspiel Schweiz-Wales vom 12. Oktober 2010 (4:1) angekündigt, er wolle über seine Zukunft in der Nati nachdenken. Grund dafür war, dass Frei auch im Spiel gegen Wales trotz guter Leistung vom Publikum ausgepfiffen wurde. Nun zieht der Baselbieter Stürmer die Konsequenzen. Ende Saison 2010/2011 ist Schluss.

Frei habe sich dabei intensiv mit seinen engsten Vertrauten aus Familie, Verein und Verband beraten, teilt der FC Basel mit. Er sei dabei Schluss gekommen, von einem sofortigen Rücktritt abzusehen und dem Nationalteam zum EM-Qualifikationsspiel England-Schweiz vom 4. Juni 2011 in London zur Verfügung zu stehen.

Ab diesem Zeitpunkt, also ab Start der Schweizer Meisterschaftssaison 2011/2012, will sich Frei auf die Aufgaben beim FC Basel konzentrieren. Frei wird zu jenem Zeitpunkt 32jährig sein und über 80 Länderspiele bestritten haben und dabei 40 Tore erzielt haben.

Genügend Zeit einen Nachfolger zu finden

«In meine Entscheidung habe ich die zahlreichen positiven Wünsche, Bitten und Ratschläge jener Menschen mit einbezogen, die mich zu einem Weitermachen im Nationalteam ermunterten. Genau so habe die Signale jener Gruppen berücksichtigt und ernst genommen, die in letzter Zeit keinen Hehl aus ihrer Meinung machten, wonach meine Zeit im Nationalteam abgelaufen sei», so Frei.

Herausgekommen sei nun ein Plan, sagte Frei, der unter dem Strich wohl am sinnvollsten sei: «Einerseits ist es kein übereilter Rücktritt aus der Emotion heraus, dem allenfalls auch der Beigeschmack anhaften könnte, die Nationalmannschaft mit ihren sportlichen Ambitionen im Stich zu lassen.»

Anderseits, so Frei weiter, lasse seine Absicht, im kommenden Sommer mit Ende der aktuellen Vereins-Saison, im Nationalteam aufzuhören, den Verantwortlichen genügend Zeit, personelle Alternativen zu suchen und zu finden. «Damit bleibt allen Beteiligten eine sinnvolle Übergangszeit, ohne dass ich den Weg und den Platz jüngerer Offensivspieler im Nationalteam längerfristig blockiere.» (rsn)

Das Penaltytor gegen Griechenland zum 1:0:

Die unvergessene Spuckaffäre zwischen Frei und Gerard darf natürlich genauso wenig fehlen werden:

Bei Dortmund wurde Frei von den Fans vergöttert. Im Internet tummeln sich unzählige ihm gewidmete Videos, die von BVB-Anhängern gemacht wurden.

Bei Rennes wurde Alex Frei mehrfacher Torschützenkönig der französischen Ligue un. Ein besonders schönes schoss er 2003 im Spiel gegen Marseille, das Rennes 4:3 gewann:

Die Karriere von Alex Frei

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1