"An der EM 2016 werde ich erst 29 sein, aber die Nationalmannschaft macht mich nicht glücklich", so der offensive Mittelfeldspieler vom englischen Meister Manchester City. "Jedes Mal, wenn ich dabei bin, gibt es Probleme." Unter Trainer Didier Deschamps sieht Nasri keine Perspektiven mehr. Der frühere Weltmeister-Captain Deschamps hatte für die WM in Brasilien auf die Dienste Nasris verzichtet, worauf sich dessen Freundin via Twitter abschätzig über den Nationaltrainer geäussert hatte.

Deschamps ist für Nasri aber nicht der Hauptgrund, in Zukunft auf Einsätze für die Nationalmannschaft zu verzichten. "Er tat das, was aus seiner Sicht das Beste für das Team war", sagte Nasri. Dafür zeige er Verständnis. "Ich habe kein Problem mit Deschamps."

Um den in Marseille geborenen Nasri war es bereits in früheren Jahren immer wieder zu Diskussionen gekommen. 2012 an der EM in der Ukraine und Polen beleidigte Nasri nach einem Spiel einen französischen Journalisten, worauf er vom Verband für drei Spiele gesperrt wurde. Der offensive Mittelfeldspieler mit algerischen Wurzeln bestritt für Frankreich 41 Länderspiele.