FC Aarau
Nach Raimondo Pontes erstem Training sind die Spieler vor allem müde

Am Dienstagmorgen leitete der Nachfolger von Sven Christ sein erstes Training beim FC Aarau. Sowohl Ponte als auch die Spieler betonen, dass sie während der harten 90 Trainingsminuten einen guten ersten Eindruck voneinander erhalten haben.

Dean Fuss
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Kurz vor 10 Uhr betritt Raimondo Ponte an diesem Dienstagmorgen den Trainingsplatz beim Stadion Brügglifeld in Aarau. Die erste Trainingseinheit mit seinem neuen Klub FC Aarau steht an. Der 59-jährige Aargauer ist gut gelaunt.

Unter der Leitung von Konditionstrainer Jäggi gibt Ponte ein rund 20-minütiges Aufwärmen in Auftrag. Danach folgen zahlreiche Übungen, alle mit Ball. Es wird viel diskutiert, gerufen. Am lautesten ist Ponte, der Anweisungen, Lob und Kritik lautstark – aber jederzeit sympathisch – über den Platz bellt.

Raimondo Ponte (l.) geht zusammen mit Joël Mall in Richtung Trainingsplatz
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Viele Gespräche: Trainer Raimondo Ponte (r.) diskutiert mit Stephan Andrist (l.) und Daniel Gygax
Trainer Raimondo Ponte (M.) gibt seiner Mannschaft während seiner ersten Trainingseinheit Anweisungen
Stürmer Edgars Gauracs (l.) informiert seinen neuen Trainer Raimondo Ponte über den Stand seines Wiederaufbaus
Während sich Trainer Raimondo Ponte (vorne) Gedanken macht, läuft seine Mannschaft Runden auf dem Trainingsplatz
Intensiv: Raimondo Pontes erstes Training mit dem FC Aarau.
Der neue FCA-Trainer Raimondo Ponte (M.) beobachtet Verteidiger Richard Magyar (r.) während des Trainings

Raimondo Ponte (l.) geht zusammen mit Joël Mall in Richtung Trainingsplatz

Chris Iseli

«Ich habe einen guten Eindruck von der Mannschaft erhalten», sagt Ponte nach Trainingsschluss. «Die Spieler haben super mitgemacht. Das ist ein guter Anfang. Nun müssen wir schauen, wie sich das weiterentwickelt.»

Eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn hatte Sportchef Urs Bachmann den Spielern den neuen Trainer kurz vorgestellt. Danach äusserte sich auch der Neue selber: «Ich musste nicht von mir sprechen. Die Spieler kennen mich ja. Ich habe darüber gesprochen, was wir machen und erreichen wollen», so Ponte.

In Gesprächen mit den Spielern und dem Staff wird nach dem Training schnell klar, dass der gute Eindruck beidseitig ist. «Das war ein guter Start», sagt Captain Sandro Burki stellvertretend. Nach der gut 90-minütigen Trainingspremière von Ponte sind die Spieler vor allem eines: müde. «Es war ein intensives Training. Raimondo Ponte ist der Zusammenhalt extrem wichtig. Das brauchen wir in unserer Situation.»