Jean-Paul Boëtius kehrt nach einem halben Jahr beim KRC Genk zum FC Basel zurück. Der 23-jährige Flügelspieler war seit Beginn der Rückrunde an den belgischen Verein ausgeliehen. Trotz Option verzichtet Genk nun aber auf eine Übernahme, wie auf der Vereinshomepage zu lesen ist.

In Gesprächen mit dem Spieler sei man zum Schluss gekommen, die Zusammenarbeit nicht über das Leihgeschäft hinaus zu verlängern. Obwohl Boëtius in Belgien immer besser in Fahrt kam, in 22 Spielen 5 Tore erzielte und 5 Assists verbuchte. 

Boëtius wollte in Belgien bleiben

Der Holländer wäre gerne geblieben. Doch für Genk war das Gesamtpaket «Boëtius» zu teuer. 2,5 Millionen Euro soll der FCB für den wendigen Flügel verlangt haben. Hinzu wären Lohnkosten in beachtlicher Höhe gekommen.

Das wollten die Belgier nicht auf sich nehmen, obschon sie vergangene Saison durch Transfers 25 Millionen Euro einnahmen. Sie setzen auf ein anderes Pferd, stehen offenbar kurz vor der Verpflichtung des belgischen U21-Internationalen Manuel Benson von Zweitligist Lierse SK. Jünger, billiger, besser – so wenigstens die Hoffnung. 

Ob Boëtius beim FCB eine Zukunft hat, darf bezweifelt werden. Nicht nur, weil er bereits vor seiner Leihe keine Rolle mehr spielte, sondern auch, weil er sich nach seinem Abgang doch ziemlich abschätzig über den Verein geäussert hat.

Der Vertrag des Holländers in Basel läuft noch bis Juni 2019.