94. Spielminute. Mittwochabend. Der Iran liegt mit 1:0 gegen Spanien zurück. Gegen den haushohen Favoriten haben sie gut gespielt und werden nach Abpfiff nur knapp eine Sensation verpassen. Doch für Irans Linksverteidiger Milad Mohammadi ist das zu wenig. Er will sich verewigen – im Internet und in jeder WM-Rückschau, die es geben wird.

Also führt er seinen Einwurf nicht normal aus.

Bevor er anläuft, küsst er den Ball, holt sich die Kraft von oben und knallt sich die Kugel auch noch auf die Stirn. Dann macht er mit dem Ball einen Überschlag. Und es kommt, wie es kommen muss: Der Einwurf failt. Doch der Rest ist jetzt schon Geschichte.

Die Szene:

Mit der Aktion hat der Profi des russischen Klubs Akhmat Grosny das Internet für einen Abend erobert:

Der Einwurf hätte jedoch durchaus im Tor landen können – auch wenn es nicht gezählt hätte:

Auch Neymar wurde mit dem Iraner in Verbindung gebracht:

Und Künstler fertigen erste Zeichnungen an:

Dass man Einwürfe tatsächlich so ausführen kann und das gelegentlich auch zum Erfolg führt zeigen diese Videos:

1. So geht's richtig:

2. Und jetzt während eines Spiels:

3. Mit Tor im Anschluss:

4. Oder Mitten ins Gesicht:

5. Geht auch beim Elfmeter, made in CH: