Burstreckys
Nach dem 0:0 im Klassiker gegen den FCZ sinkt das FCB-Barometer weiter

Das neue FCB-Konzept hat sich das Spektakel und die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben. Wir messen nach jedem Spiel, wie gut der FCB in den beiden Kategorien abschneidet.

Sébastian Lavoyer
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Das FCB-Barometer sinkt weiter.

Das FCB-Barometer sinkt weiter.

Keystone

Unterhaltung

Wenn wir an dieser Stelle nur die fussballerische Qualität bewerten würden, hätte das Spiel kaum viel mehr als zwei Burstreckys verdient. Aber es geht ja um mehr, um grosse Gefühle, harte Zweikämpfe und dergleichen. Und obwohl es in diesem Spiel vielleicht bloss nur vier, fünf einigermassen nennenswerte Torszenen gab, war es doch voll von diesen anderen Momenten.

Nur dank einem richtig stark haltenden FCZ-Keeper Andris Vanins endet das Spiel überhaupt 0:0. Und in der Pause platzt FCB-Flügel Renato Steffen der Kragen, er massregelt seinen Captain. Vor laufender Kamera. Einiges an Gesprächsstoff also, trotz dürftigem Fussball. Darum immerhin vier Burstreckys.

bz

Jugend

Zwei junge Verteidiger (Raoul Petretta und Manuel Akanji), zwei junge Angreifer (Dimitri Oberlin und Albian Ajeti) – so sieht Basels Jugendbilanz aus, wenn wir uns mal rein auf die quantitativen Merkmale stützen. In diese Bewertung fliesst zudem die Qualität der Leistungen dieser Spieler mit ein. Die war ganz okay, im Fall von Akanji sogar richtig gut.

Oberlin dagegen fiel leicht ab, vor allem weil er in seinen Aktionen zu wirr, zu verspielt und schlicht zu wenig zielstrebig war. Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte ergibt sich ein Wert von fünf Burstreckys.