FC Basel

Nach Champions League-Pleite: FCB steckt sich neue Ziele

Der TV-Kommentator Daniel Wyler brachte es auf den Punkt. «Der FC Basel hat zwar die Partie bestimmt, war viel mehr in Ballbesitz - und doch fehlte es an der spielerischen Klasse, um den CFR Cluj am Einzug in die Gruppenspiele der Uefa Champions League zu hindern».

Die rotblauen Exponenten trauerten vor allem dem vergebenen Elfmeter kurz vor der Pause nach, als Alex Frei - sonst ein sicherer Penaltyschütze - den Ball in den Nachthimmel donnerte. Dennoch war man bei Wiederanpfiff zu den zweiten 45 Minuten guter Hoffnung, dass Basel seine Dominanz in Tore ummünzen würde.

Doch um 22.35 Uhr, mit dem Abpfiff, war das Verdikt klar. Der Schweizer Meister muss sich mit den Gruppenspielen in der Uefa Europa League begnügen. Der zweite Wettbewerb hat auch seinen Stellenwert; doch die grosse Bühne ist nun mal dort, wo Barcelona, Real, Bayern, Chelsea und Manchester United spielen.

«Einfach zu wenig Tore erzielt»

Gefasst und fair gratulierte FCB-Trainer Heiko Vogel dem Rivalen. «Ich gratuliere Cluj zur Qualifikation. Wer zwei Playoff-Partien gewinnt, steht zurecht in der Champions League», so der Deutsche.

Den Einwand, dass seine Elf vom Glück nicht begünstigt war, liess Vogel nicht gelten. «Man kann das Glück auch erzwingen. Wir hätten noch mehr tun müssen. Es wäre zu einfach, fehlendes Glück oder das Schicksal als Grund für die Gesamtniederlage aufzuführen», so der Deutsche.

Auch Teamcaptain Marco Streller stellte sich wenige Minuten nach dem Schlusspfiff den Medien. «Es nützt nichts, wenn man gefühlte 90 Prozent Ballbesitz hat. Wir haben einfach zu wenige Tore erzielt. Doch das Malheur begann schon im Hinspiel», so der Baselbieter.

Der Ex-Internationale wollte aber kein Trübsal blasen. «Wir müssen jetzt vorwärts schauen. Am Sonntag kommt der FC Zürich nach Basel. Und auch in der Europa League warten renommierte Gegner.»

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