Ermittlungsverfahren
Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den FC-Basel-Präsidenten

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den neuen FC-Basel-Präsidenten und Medienunternehmer Bernhard Burgener. Eine Anzeige bezichtigt Burgener des Insiderhandels und der Untreue.

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Gegen Bernhard Burgener läuft ein Ermittlungsverfahren.

Gegen Bernhard Burgener läuft ein Ermittlungsverfahren.

Juri Junkov

Gegen den neuen Präsidenten des FC Basel, Bernhard Burgener, läuft ein Ermittlungsverfahren der Münchner Staatsanwaltschaft (Stawa). Wie die «Handelzeitung» am Mittwoch auf ihrer Online-Plattform vermeldet, hat die Stawa München Ermittlungen «wegen Verdachts auf Untreue, Insiderhandel und anderer Straftaten» aufgenommen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

In einer schriftlichen Stellungnahme bestätigt Burgener gegenüber der «Handelszeitung» zwar, dass die Stawa ein Ermittlungsverfahren eingetragen habe: «Die Frage, ob ein Anfangsverdacht besteht, wird hingegen nach unserer Kenntnis noch geprüft», zitiert ihn die «Handelszeitung».

Dem Verfahren geht eine Strafanzeige der Constantin Medien voraus. Die Anzeige richtet sich gegen Burgener, den früheren CEO des Unternehmens, und weitere Personen aus dessen Umfeld. Der bz liegt ein Mail vor, die diese Angaben bestätigen.

Burgener selbst bezeichnet sich als «Opfer einer regelrechten Kampagne» von Constantin-Präsident Dieter Hahn. Hahn und Burgener sind in einem langjährigen Streit um die Vorherrschaft beim Medienkonzern verwickelt.

Constantin Medien wollen sich laut «Handelszeitung» nicht zum laufenden Verfahren äussern.