Wenige Stunden nach seinen üblen Beschimpfungen gegen die Südkoreaner auf Twitter, wurde Morganella nach Hause geschickt. Bereits ist der Palermo-Verteidiger zurück in seinem Heimatdorf Chippis im Wallis und versucht etwas zur Ruhe zu kommen.

«Er war mit seinen Nerven am Ende»

Sein Vater Joseph Morganella äussert sich gegenüber der Walliser Zeitung «Le Nouvelliste» und nimmt seinen Sprössling in Schutz: «Wenn mein Sohn das geschrieben hat, was gesagt wurde, dann war er nach dem Spiel mit seinen Nerven am Ende.»

Klar sei sein Sohn agressiv auf dem Platz, aber in einem positiven Sinne. Neben dem Platz sei er aber eine ruhige Person. «Er ist kein Rassist», so Morganella senior. Doch auch sein Vater unterstreicht: «So ein Ausrutscher darf einem Sportler auf diesem Niveau nicht passieren.»

Twitter-Skandal in allen grossen Sportzeitungen

Er hofft nun, dass die ganze Geschichte friedlich beigelegt werden kann. Der Twitter-Skandal dürfte aber die Fussball-Karriere von Michel Morganella für immer verändern. Die Geschichte wurde heute von allen grossen Sportzeitungen rund um den Globus aufgenommen und zog so weiter ihre Kreise. (sbi)