Super League

Markus Babbel: «Der FCL gibt mir das Gefühl, der richtige Mann zu sein»

Mit Vertrag vorerst bis Ende Saison: Markus Babbel

Mit Vertrag vorerst bis Ende Saison: Markus Babbel

Der FC Luzern will mit Markus Babbel das Tabellenende der Super League verlassen. Der neue deutsche Coach wird mit einem Vertrag bis Ende Saison ausgestattet.

Das Medieninteresse bei der Vorstellung des deutschen Europameisters von 1996 war beträchtlich. Das lässt sich auch von den Erwartungen an den einstigen Spieler von Stuttgart, Bayern München und Liverpool sagen. Der 42-jährige Deutsche soll den FCL zurück ins gesicherte Mittelfeld der Super League führen und zwar möglichst schnell. Unter Babbels entlassenem Vorgänger Carlos Bernegger hat Luzern keines seiner elf Meisterschaftsspiele gewonnen, ist im ersten Spiel der Europa-League-Qualifikation gescheitert und hat einzig zwei Cuprunden überstanden.

Der seit der Freistellung in Hoffenheim im Dezember 2012 arbeitslos gewesene Babbel erhielt von den Verantwortlichen des FC Luzern einen Vertrag bis Ende Saison, der sich "beim Erreichen gewisser Parameter" um ein weiteres Jahr verlängert. Wovon diese Parameter abhängen, wollte Präsident Ruedi Stäger nicht kommentieren. Fakt ist dafür, dass Babbel nicht von einem selber vorgeschlagenen Coach, sondern von U21-Trainer Gerardo Seoane als Assistent unterstützt wird. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer wird Luzern am Sonntag auf Vaduz treffen.

Am Nachmittag leitete der 42-Jährige, der zuvor seit seiner Entlassung bei Bundesligist 1899 Hoffenheim im Dezember 2012 ohne Aufgabe gewesen war, erstmals das Training beim nach elf Runden noch sieglosen Schlusslicht der Super League.

Babbel, der am kommenden Sonntag im Punktspiel gegen den FC Vaduz erstmals auf Luzerns Bank sitzen wird, sieht sich bei seinem neuen Klub trotz der Absagen seiner zuvor gefragten Kollegen Thorsten Fink und Ciriaco Sforza nicht als Notnagel. "Der FCL gibt mir das Gefühl, der richtige Mann zu sein", sagte der Europameister von 1996.

Luzern ist für Babbel die vierte Trainer-Station im Profi-Geschäft. Vor seinem Rauswurf in Hoffenheim war der ehemalige England-Legionär beim VfB Stuttgart und bei Hertha BSC in Berlin tätig. 

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