Das Wirtschaftsblatt taxierte den Wert des börsennotierten Tabellenführers der Premier-League auf 3,3 Milliarden US-Dollar. "ManU" liegt damit deutlich vor dem US-Footballclub Dallas Cowboys, der auf 2,1 Milliarden Dollar kommt.

Laut dem Bericht auf der "Forbes"-Homepage haben die "Red Devils", die in diesem Monat wichtige Sponsorendeals (China Construction Bank und Kansai) abgeschlossen hatten, die Einschätzung vor allem dem jüngsten Anstieg der Aktie an der New Yorker Börse zu verdanken. Auch die Aussichten auf Preisgelder in der Champions League und der Premier League hätten dem Aktienkurs des 19-maligen Meisters einen Schub gegeben.

Beim Umsatz (395,9 Millionen Euro) liegt "ManU" nach Angaben der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte vom vergangenen Donnerstag allerdings nur auf Rang drei hinter Real Madrid (512,6 Millionen Euro) und FC Barcelona (483,0 Millionen). Manchester United war 2005 von der amerikanischen Glazer-Familie gekauft worden, im August vergangenen Jahres ging ManU an die Börse.