Fussball
«Letten-Bomber» Edgars Gauracs trifft bei Comeback in Heimat gleich wieder

Der 27-Jährige Stürmer wurde in der Sommerpause beim FC Aarau ausgemustert und wechselte deshalb zurück nach Lettland zu Spartaks Jurmala. Gleich bei seinem Debüt schiesst er seinen neuen alten Klub zum Sieg.

Dean Fuss
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Edgars Gauracs (M.) bei seinem Jubel nach seinem einzigen Tor für den FC Aarau im Sommer 2014

Edgars Gauracs (M.) bei seinem Jubel nach seinem einzigen Tor für den FC Aarau im Sommer 2014

Keystone

Was für ein Comeback: Edgars Gauracs jubelt wieder. Nach seiner langen Verletzungspause schiesst der 27-jährige Lette seinen neuen alten Klub Spartaks Jurmala am Sonntag gleich bei seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz seit seiner Rückkehr zum 2:1-Sieg über Daugavpils.

Als der Ball in der 77. Minute der Meisterschaftspartie mit Jurmala gegen Daugavpils etwas glücklich zu Gauracs kommt, lässt sich dieser nicht zwei Mal bitten und hämmert den Ball am Torhüter vorbei ins Netz. In seinem anschliessenden Torjubel ist richtiggehend ersichtlich, welche Last der langen Verletzungspause in diesem Moment von seinen Schultern fällt.

Beim FCA wurde Gauracs ausgemustert

Beim FC Aarau hatte man nach dem Abstieg aus der Super League auf eine Verlängerung des Vertrags mit Gauracs verzichtet, weil man beim Stürmer aufgrund seines langen verletzungsbedingten Ausfalls ein zu grosses Risiko ausmachte. Gauracs hatte sich im Sommer 2014 bei seinem zweiten Einsatz für den FCA das Kreuzband gerissen und war danach zu keinem einzigen Einsatz in der Saison mehr gekommen.

Wie nun auch wieder bei Spartaks Jurmala hatte sich Gauracs, dem in Aarau schnell der Übername «Letten-Bomber» verliehen wurde, gleich bei seinem Debüt im FCA-Dress mit dem späten Treffer zum 1:0 gegen Sion zum Siegtorschützen gemacht.

Bereits im Frühling 2014 hatte Gauracs vor seinem Wechsel nach Aarau während ein paar Monaten für Spartaks Jurmala gespielt und dabei in 16 Spielen insgesamt 14 Treffer erzielt. Nun steht er seit seiner Rückkehr bei 1 Tor in 1 Spiel. Der «Letten-Bomber» scheint während seiner Verletzungspause nichts von seiner Treffsicherheit eingebüsst zu haben.