Winterthur zementierte beim 2:1-Sieg seinen Status als Angstgegner von Lausanne-Sport. Gegen die Zürcher warten die Waadtländer seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg, von den letzten sechs Duellen gewann der Absteiger aus der Super League nur eines. Ousmane Doumbia, der Bruder von Ex-YB-Stürmer Seydou Doumbia, brachte Winterthur in der ersten Halbzeit auf Kurs (36.). Nach einer guten Stunde verbesserte Taulant Seferi die Ausgangslage für das Heimteam, der Anschlusstreffer von Simone Rapp (84.) fiel zu spät.

Erster Profiteur der Waadtländer Niederlage gegen Winterthur ist der FC Wil. Die St. Galler kamen zwar daheim gegen das zuletzt schwächelnde Vaduz nicht über ein 0:0 hinaus. Dank dem Punktgewinn bauten die Ostschweizer ihren Vorsprung in der Tabelle auf Lausanne dennoch auf zwei Zähler aus. Für den neuen Vaduz-Coach Mario Frick dürfte das Unentschieden dagegen ein kleiner Erfolg sein. Im zweiten Spiel unter der liechtensteinischen Fussballlegende holt Vaduz den ersten Punkt.

Telegramme und Tabelle:

Wil - Vaduz 0:0

1080 Zuschauer. - SR Piccolo. - Bemerkungen: 40. Lattenschuss Brunner (Vaduz).

Winterthur - Lausanne-Sport 2:1 (1:0)

4000 Zuschauer. - SR Dudic. - Tore: 36. Doumbia 1:0. 61. Seferi 2:0. 84. Rapp 2:1.

Rangliste: 1. Wil 8/17 (11:5). 2. Lausanne-Sport 8/15 (13:7). 3. Rapperswil-Jona 8/15 (13:10). 4. Winterthur 8/14 (12:8). 5. Servette 8/11 (10:6). 6. Schaffhausen 8/9 (11:12). 7. Kriens 8/9 (10:11). 8. Vaduz 8/8 (9:12). 9. Chiasso 8/7 (7:17). 10. Aarau 8/4 (7:15).