Wie die FIFA mitteilte, hat der 75-jährige Schweizer bis am Samstag um 11 Uhr Gelegenheit, zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Mohamed bin Hammam (Katar), Blatters Herausforderer im Kampf um das Präsidium, hatte dem Walliser vorgeworfen, von angeblichen Zahlungen an FIFA-Mitglieder gewusst, aber nichts dagegen unternommen zu haben.

Blatter wurde wie Bin Hammam und drei weitere hochrangige Exekutiv-Mitglieder am Sonntag zur Anhörung vor die Ethikkommission der FIFA bestellt.