Premier League
Jürgen Klopp lässt seinen Penalty-Frust an englischen Reportern raus

Trotz drückender Dominanz holte Liverpool gestern im Derby gegen Everton nur ein 1:1. Die Szene, die zum Ausgleich der «Toffees» durch Wayne Rooney führte, machte vor allem Liverpools Trainer Jürgen Klopp fuchsteufelswild.

Ralf Meile, watson.ch
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«Ich unterhalte mich nur mit Reportern, die Ahnung von Fussball haben», lautet seine Aussage in einem Interview.

«Ich unterhalte mich nur mit Reportern, die Ahnung von Fussball haben», lautet seine Aussage in einem Interview.

KEYSTONE/AP dpa/SVEN HOPPE

Klopp stritt nach dem Spiel mit dem Interviewer. Dieser war im Gegensatz zum Deutschen der Meinung, dass der Entscheid des Refs, auf den Penaltypunkt zu zeigen, korrekt war.

Höhnisches Lachen war Klopps Antwort auf die entsprechende Bemerkung des Reporters und die Drohung, er könne das Interview auch abbrechen, wenn jemand mit so wenig Sachverstand ihn befrage.

Danach ärgerte sich Klopp an der Pressekonferenz über die schreibenden Berufskollegen des Reporters. Denn auch deren deutliche Mehrheit war der Meinung, dass Dejan Lovren seinen Gegenspieler Dominic Calvert-Lewin regelwidrig geschubst hatte.

«Wenn das ein Foul ist, dann muss auch 60, 70 Mal im Mittelfeld gepfiffen werden, wenn es zu so einer Szene kommt», ärgerte sich Klopp.

Liverpool ist zwar auf Rang 4, die Träume von der Meisterschaft müssen sich die «Reds» mit bereits 16 Punkten Rückstand auf Manchester City aber abschminken.