WM14
Josip Drmic: «Dann wäre ich ja Fussball-Gott»

Die Schweizer Nati erlebten gestern einen Regenerationstag. Josip Drmic und Xherdan Shaqiri nutzten die Zeit für eine Pool-Showeinlage. Und Drmic sagt, wie sich unsere Sturmhoffnung im Vergleich mit Rekordtorschütze Alex Frei sieht.

Etienne Wuillemin, Porto Seguro
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Josip Drmic und Xherdan Shaqiri beim Selfie in Brasilien

Josip Drmic und Xherdan Shaqiri beim Selfie in Brasilien

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Den gestrigen Regenerationstag nutzten Josip Drmic und Xherdan Shaqiri für ein spektakuläres Fallrückzieher-Video am Pool.

«Es hat erst im zweiten Anlauf geklappt», sagt Drmic lächelnd. Und erklärt: «An so einem Tag hat man eben ein bisschen mehr Zeit, da können solche Dinge schon Spass machen.»

Und er sagt: «Shaqiri und ich wollen nicht nur am Pool tolle Kombinationen zeigen, sondern auch auf dem Feld gegen Ecuador!»

Drmic ist unsere Hoffnung im Schweizer WM-Sturm. Am Sonntag erstmals. Gegen Ecuador.

Wie viele Tore schiessen Sie an dieser WM, Herr Drmic? «Wenn ich das wüsste, wäre ich ja Fussballgott», sagt Drmic, «ich kann nichts garantieren, aber ich will aus jeder Chance ein Tor machen.»

Für Nürnberg schoss Drmic in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 17 Tore, Sportdirektor Martin Bader bezeichnete ihn als «Lebensversicherung». Nach der WM wechselt Drmic zu Leverkusen. «Ich hoffe, dort kann ich auch eine Rolle als 'Lebensversicherung' einnehmen.»

Angesprochen auf die Unterschiede zwischen ihm und dem Schweizer Rekord-Torschützen Alex Frei, sagt Drmic: «Wir sind ganz anders. Alex war einer, der sich im Sechzehner positioniert und gedreht und dann so seine Tore erzielt hat. Ich bin schneller, suche die Duelle eins gegen eins - und im Angriff gefährlicher. Nein, Spass beiseite, aber ich will in Zukunft für die Schweiz mehr sein als ein Lückenfüller.»

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