Transfer
Jetzt ist es fix: Jean-Paul Boëtius verlässt den FC Basel und kehrt zu Feyenoord zurück

Der FC Basel vermeldet seinen zweiten Abgang in dieser Transferperiode: Der Holländer Jean-Paul Boëtius kehrt nach zwei glücklosen Jahren beim FCB zu seinem Jugendverein Feyenoord Rotterdam zurück.

Céline Feller
Drucken
Teilen
Das war einmal: Jean-Paul Boëtius wird sich das rotblaue Trikot nicht mehr überstreifen. Er wechselt zurück zu Feyenoord Rotterdam.

Das war einmal: Jean-Paul Boëtius wird sich das rotblaue Trikot nicht mehr überstreifen. Er wechselt zurück zu Feyenoord Rotterdam.

Keystone

Er war vor zwei Jahren mit grossen Vorschusslorbeeren nach Basel gekommen: Jean-Paul Boëtius. Er sei der zweite Memphis Depay, ein Riesentalent. Wie sein holländischer Landsmann wechselte er im Sommer 2015 von der Eredivisie ins Ausland – Depay zu Manchester United, Boëtius zum FC Basel. Die Champions League lockte und der grosse Karrieresprung sollte folgen.

Zwei Jahre später muss jedoch konstatiert werden, dass Boëtius mit Depay nur eines gemeinsam hat: beide sind bei ihren grossen Abenteuern bei Manchester United beziehungsweise dem FC Basel gescheitert. Nach einem glücklosen ersten Jahr, welches geprägt war von vielen Verletzungen, war Boëtius beim FCB in seiner zweiten Saison in der Hinrunde überzählig, kam nur im Cup zu regelmässigen Einsätzen – bis er dann im Winter an den KRC Genk ausgeliehen wurde.

Weil der belgische Verein aber trotz starker Auftritte die Option für eine definitive Übernahme nicht gezogen hat, war Boëtius zwischenzeitlich zurück beim FCB. In Basel hätte er noch einen bis Sommer 2019 datierten Vertrag gehabt. Aus diesem hat ihn nun aber sein Jugendverein Feyenoord herausgekauft. Dies bestätigte der FC Basel am Dienstagabend mit einem Communiqué. Bereits seit Tagen schrieben die holländischen Medien von einer Rückkehr des Flügelspielers in seine Heimat. Jetzt ist der Transfer fix.

Dass der 23-Jährige in Basel sowieso keine Zukunft mehr hatte, dafür hat er selber gesorgt. Neben dem Platz. Nach seinem leihweisen Wechsel zu Genk liess er sich in einem holländischen Online-Portal über die Schweiz als Land der «Ja-Sager» und vor allem über seine ehemaligen Basler Team-Kollegen aus. Er sei «der Einzige mit ein bisschen Charakter» gewesen.

Aktuelle Nachrichten