In den letzten drei Premier-League-Runden gehörte Lichtsteiner zur Startformation der Gunners. Er lebt in England vor, was er schon während einer Dekade in der Serie getan hat: Leadership, Ehrgeiz, Winnermentalität.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA spricht der Innerschweizer über seinen Status beim englischen Koloss: "Die Leute hier sehen, dass da einer gekommen ist, der enorm viel gewonnen hat, sich einfügt, sich nicht beschwert, der im Training vorangeht, um seinen Platz kämpft - egal wie, egal wo."

Der siebenfache italienische Champion ist angekommen und macht auch klare Ansagen: "Es muss die Mentalität Einzug halten, jede Partie in jedem verdammten Wettbewerb gewinnen zu wollen." Im Liga-Cup, im FA-Cup, in der Europa League. "Einfach überall."

Zur Zukunft in der Equipe von Vladimir Petkovic nimmt der 103-fache Nationalspieler gegenüber der Keystone-SDA ebenfalls Stellung: "Solange ich bei Arsenal auf Toplevel regelmässig zum Einsatz komme, glaube ich nicht, dass es einen Weg um mich herum gibt."

Zuletzt wurde der langjährige Captain von Petkovic viermal in Folge nicht mehr berücksichtigt. Für die Personalwahl des Nationaltrainers hat Lichtsteiner indes durchaus Verständnis: "Er muss langfristig denken." Aber ein Rückzug aus eigenen Stücken kommt derzeit nicht infrage: "Ich bin bereit, an die Schmerzgrenze zu gehen."