Schweinegrippe

In der Bundesliga grassiert die Schweinegrippe

Pedro Geromel (r.) jubelt ueber seinen Treffer zum 1:1 mit Youssef Mohamad.

Pedro Geromel (r.) jubelt ueber seinen Treffer zum 1:1 mit Youssef Mohamad.

Wieder sucht die Schweinegrippe den 1. FC Köln heim. Diesmal sind gleich vier Spieler vom Virus betroffen - und das ausgerechnet vor der Partie gegen Kaiserslautern.

Die Schweinegrippe hat den Bundesligisten 1. FC Köln fest im Griff. Youssef Mohamad, Kevin McKenna, Miso Brecko und Konstantinos Giannoulis sowie Assistenztrainer Thomas Häßler sind an dem H1N1-Virus erkrankt und befinden sich laut «welt.de» in ärztlicher Betreuung.

«Das ist eine Krankheit, mit der man vorsichtig umgehen muss. Sie werden von unserem Mannschaftsarzt behandelt und haben eine Woche Sportverbot», sagte FC-Pressesprecher Christopher Lymberopoulos.

Ob weitere Spieler ähnliche Symptome aufweisen, ist bislang noch nicht bekannt. «Das wird noch untersucht», sagt Lymberopoulos. Derweil reagiert Köln-Trainer Frank Schaefer auf die Schweinegrippe innerhalb seines Teams gelassen. «Wir sollten jetzt nicht in Panik verfallen.»

Köln muss auf Mohamad verzichten

Klar jedoch ist: Am Sonntag muss Köln gegen Kaiserslautern auf die vier Akteure verzichten. Vor allem der Ausfall des Innenverteidigers Mohamad wird Köln schmerzen. Er ist normalerweise das defensive Gewissen der Mannschaft.

Die Kölner-Mannschaft ist nicht zum ersten Mal von der Schweinegrippe betroffen. Abwehrspieler Christopher Schorch war bereits letztes Jahr am Virus erkrankt und hatte damit für den ersten Fall in der Bundesliga gesorgt.

Sanou trainiert

Ins Training eingestiegen ist hingegen Wilfried Sanou. Der Stürmer aus Burkino Faso, der schon 2008 für die Kölner gespielt hatte, ist der erste Transfer des neuen Sportdirektors Volker Finke. Finke und Sanou waren zuletzt gemeinsam bei den Urawa Red Diamonds in Japan. «Ich freue mich, die alten Kollegen wiederzusehen. Ich will mich an die Mannschaft herankämpfen und dem 1. FC Köln beim Kampf um den Klassenerhalt helfen», sagte Sanou. (muv)

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