Skandal in Lugano
«Ich töte dich»: Constantin-Sohn hat Fringer vor Prügel-Attacke offenbar massiv bedroht

Sion-Chef Christian Constantin hat TV-Experte Fringer verdroschen. Dem Ausraster gingen offenbar böse Worte des Juniors voraus.

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Eine Familie der Hitzköpfe_ Sion-Boss Christian Constantin und Sohn Barthélémy.

Eine Familie der Hitzköpfe_ Sion-Boss Christian Constantin und Sohn Barthélémy.

Keystone

Was nur hat Sion-Boss Christian Constantin wirklich dazu getrieben, vor laufenden Kameras auf Fussball-Experte Rolf einzudreschen?

Wie der Sonntagsblick berichtet, spurtete unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Donnerstagabend der 22-jährige Sohn und Teammanager Barthélémy Constantin zu Fringer.

«Barthélémy hat Rolf am Kragen gepackt und geschrien: ‹Wenn du nochmals etwas gegen meine Familie sagst, dann schwöre ich dir, ich töte dich!›», schildert Teleclub-Moderator Chris Augsburger die Szene. Er sei nicht fähig gewesen, zu reagieren. «Das ist eine Mord­drohung.»

Der Zeitung erklärt Barthélémy, er wisse nicht mehr, was er genau gesagt habe. «Ich spürte, dass ich am Durchdrehen und kurz davor war, die Kontrolle vollends zu verlieren, weshalb ich dann wegging», so der Constantin-Junior weiter.

Danach sei Barthélémy zu Christian Constantin in die Kabine gegangen und habe ihm von der Auseinandersetzung mit Fringer erzählt. Der Sohn habe Fringer derart schlecht gemacht, dass Constantin darauf wutentbrannt die Kabine verlassen habe und Fringer verprügelte.

Fortsetzung folgt. Der Schweizerische Fussballverband jedenfalls hat Constantin wegen seiner Attacke nicht gesperrt. Er wird am Sonntag beim Spiel Sion-YB im Stadion anwesend sein. (amü)

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