Fussball
Hitzfelds Wunsch erfüllt: Jetzt ist dieser Schiri endlich am Strand

Er verpfiff das WM-Spiel Schweiz gegen Chile (0:1), weil er Valon Behrami eine fragwürdige rote Karte gab. Gestern pfiff Khalil Al Ghamdi erneut ein Spiel auf der grossen Fussballbühne – und leistete sich wieder zahlreiche Fehlpfiffe.

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Jetzt ist Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi (2.v.r.) endlich am Strand

Jetzt ist Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi (2.v.r.) endlich am Strand

Wir mögen uns doch noch sehr gut erinnern und verzeien tun wir ihm das irgendwie nie. Er ist der Mann, der es sogar schaffte, Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld aus der Fassung zu bringen:
der saudi-arabische Schiedsrichter Khalil Al Ghamdi.

Zu hart war sein Platzverweis gegen Valon Behrami im Spiel der vergangenen Weltmeisterschaft zwischen der Schweiz und Chile. Chiles Arturo Vidal nutzte Al Ghamdis Unsicherheiten aus und liess sich fallen. Eine Szene, die das Spiel entschied.

Al Ghamdi
7 Bilder
 Ob der Schiri wirklich Saudi-Arabier ist? Seine Nationalität in Frage stellt Pesche Weber aus Seeberg.
 Zurück in die Wüste schicken wollen wir ihn wahrscheinlich alle.
 Ein User zeigt, was Hitzfeld in diesem Moment wohl denkt und kopiert in das Bild des tobenden Nati-Trainers kurzerhand einen gestreckten Mittelfinger.
 Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, dachte sich wohl der Urheber dieses Fotos.
 Mit Ausländerakzent versehen ist diese Idee für ein neues WM-Leibchen: «Schiri, du blind.»
 Drastischer drückt es ein Daniel aus Solothurn aus: Er verbannt Al Ghamdi gleich in die Hölle.

Al Ghamdi

Nati-Trainer Hitzfeld verlor darauf seine Contenence und unterschied im Interview nach der 0:1-Niederlage zwischen Spielleitern für den Fussballplatz und anderen, die am Strand besser aufgehoben wären.

Über ein halbes Jahr später trat nun Al Ghamdi gestern in Katar wieder ins Rampenlicht. Während des Halbfinals des Asien Cups, das Japan gegen Südkorea im Penaltyschiessen für sich entschied, leistete sich Al Ghamdi wieder einige Fehlpfiffe. Der letzte davon war gar kolossal: In der Verlängerung erhielten die Japaner für einen Rempler ausserhalb des Strafraumes einen Penalty zum zwischenzeitlichen 2:1 zugesprochen.

Hitzfeld behielt recht. Das Al-Gharafa-Stadion liegt in Doha nur wenige Kilometer vom Strand entfernt. (cov/sha)

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