WM14
Hitzfeld redet Spielern ins Gewissen: «Ich will keine unnötigen Fouls sehen»

Vier Tage vor dem Schweizer WM-Auftakt gegen Ecuador besucht Schiedsrichterchef Massimo Busacca das Schweizer WM-Quartier. Er gab den Spielern ein Update mit auf den Weg, wie die Schiris an der WM die Regeln interpretieren werden.

Etienne Wuillemin, Porto Seguro
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Ottmar Hitzfeld will keine unnötigen Fouls sehen

Ottmar Hitzfeld will keine unnötigen Fouls sehen

Keystone

Für die Schweizer heisst es am späten Mittwochabend in Porto Seguro: Ab in die Schule! Der Lehrer heisst Massimo Busacca und ist Schiedsrichter-Chef bei der Fifa.

Im Schweizer Team-Hotel wird er Ottmar Hitzfeld und den Spielern vor der WM noch einmal ein Update geben, wie die Schiedsrichter an dieser WM die Regeln interpretieren.

Trainer Hitzfeld sagt: «Dieser Aspekt ist sehr wichtig. Ich werde dem Team noch einmal ins Gewissen reden. Ich will keine unnötigen Fouls sehen. Und wir dürfen uns nicht provozieren lassen.»

Schirichef Massimo Busacca besucht das Schweizer Team und gibt den Spielern ein Update, wie die Schiris an dieser WM die Regeln interpretieren

Schirichef Massimo Busacca besucht das Schweizer Team und gibt den Spielern ein Update, wie die Schiris an dieser WM die Regeln interpretieren

In der Vergangenheit hatten die Schweizer nicht immer gute Erfahrungen gemacht mit den Schiedsrichtern.

An der WM 2010 sah Valon Behrami nach einem vergleichsweise harmlosen Foul im Spiel gegen Chile die rote Karte. Dieser Platzverweis stand am Ursprung der Schweizer Niederlage - und damit auch am Ursprung des späteren Ausscheidens.

In der darauffolgenden WM-Qualifikation liess sich auch Reto Ziegler im Spiel der letzten Chance in Wales einen Platzverweis zu Schulden kommen.

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