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Hat nun Dortmund-Star Lewandoski einen Vertrag mit Bayern oder nicht?

Lewandowski am Mittwoch gegen Real Madrid

Lewandowski am Mittwoch gegen Real Madrid

Der abwanderungswillige Dortmunder Stürmer Robert Lewandowski soll laut «Bild"-Zeitung bereits zwei Verträge bei Bayern München unterschrieben haben. Bayern dementiert.

Die in der Regel bestens informierte «Bild»-Zeitung schreibt von einer «Schlammschlacht», die um den begehrten Stürmer von Borussia Dortmund entbrannt sei. Der Pole, der am Mittwoch im Champions-League-Halbfinal gegen Real Madrid (4:1) alle vier Treffer der Dortmunder erzielt hatte, soll bereits bei den Bayern unterschrieben haben - und zwar zwei verschiedene Verträge: Einen ab Sommer 2013, einen ab Sommer 2014. Laufzeit: jeweils vier Jahre.

Lewandowskis Vertrag bei Dortmund läuft noch bis 2014 - und hat keine schriftlich festgelegte Ausstiegsklausel. Die Berater des Polen behaupten jedoch, dass man sich mündlich auf eine solche Klausel geeinigt habe und „Lewa" Dortmund gegen eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro vorzeitig verlassen dürfe. Die Borussia, welche schon durch Mario Götzes Abgang schockiert worden war, kämpft nun verzweifelt um seinen Stürmerstar.

Gemäss „Bild" hat man ihm einen neuen Vertrag angeboten und sein Jahresgehalt von 1,5 auf 7 Millionen (!) Euro erhöht. Fest steht: Die Bayern walzen mit ihrem Kaufrausch die ganze Konkurrenz nieder. Dem neuen Trainer „Pep" Guardiola wird offenbar jeder Wunsch von den Lippen abgelesen.

Bayern München hat am Freitag Medienberichte allerdings dementiert, denenzufolge Robert Lewandowski bereits einen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister unterschrieben hat. "Der FC Bayern nimmt Bezug auf verschiedene Meldungen zum Spieler Robert Lewandowski und stellt diesbezüglich klar: Der FC Bayern hat entgegen dieser Meldungen keinen Vertrag mit Robert Lewandowski", teilte Mediendirektor Markus Hörwick mit.

Die Bild-Zeitung hatte in ihrer Freitagsausgabe berichtet, der Stürmer des Rivalen Borussia Dortmund habe für zwei Szenarien Vorverträge bei den Bayern unterzeichnet: Einen für den Fall, dass der 24-Jährige bereits 2013 aus seinem bis 2014 laufenden Vertrag aussteigen kann, einen für einen Wechsel nach Ablauf des Vertrages.

Was bedeutet das für Xherdan Shaqiri?

Muss angesichts dieser Transferoffensive nun der Schweizer Nationalspieler in Bayerns Diensten, Xherdan Shaqiri, um seine Zukunft in München bangen? Kaum: Die wahrscheinlichsten „Opfer" nach den Zugängen von Götze und Lewandowski dürften der Holländer Arjen Robben und der Deutsche Nationalstürmer Mario Gomez. Gomez soll, sollte sich Lewandowskis Transfer bewahrheiten, im Gegenzug zu Borussia Dortmund wechseln. An „Zauberzwerg" Shaqiri wird Guardiola vermutlich viel Freude haben. (ku/sda)

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