Bereits vor einem Jahr wurde dem Schweizer Nationalspieler in der Hafenstadt von zwei Kriminellen auf Motorrollern verfolgt und mit einer Schusswaffe bedroht. Er musste ihnen seine Luxus-Uhr aushändigen.

Jene Uhr erhielt Behrami wieder zurück: Als er wenige Tage danach mit dem Auto aus dem Trainingsgelände in Castelvolturno fuhr, legte er am Ausgang für einige Autogramme einen Stopp ein. Aus der Menschentraube flog dann die Uhr, in einen Zeitungsknäuel gewickelt, wieder durch das offene Fenster in seinen Wagen.

Laut Medienberichten soll es sich bei den Verbrechen um systematische Racheakte von Ultras-Gruppen handeln, die der neapolitanischen Mafia, der Camorra, nahestehen. Diese hätten Fussballer dafür bestraft, dass sie vermehrt Einladungen zu ihren Anlässen ausgeschlagen hätten.