Super League

Gennaro Gattuso vor dem Heimdebüt mit dem FC Sion

Die Fans des FC Sion können heute mit dem ersten Auftritt von Gennaro Gattuso im Tourbillon rechnen. Der Spieler aus Italiens Weltmeisterteam von 2006 ist für die Partie gegen Servette wieder fit.

Als Gattuso am letzten Wochenende im Match bei den Grasshoppers den Platz angeschlagen verliess, musste man zunächst mit Schlimmerem rechnen. Die Rede war von einer Oberschenkelzerrung. Die Auswechslung war aber letztlich nur eine Vorsichtsmassnahme. Für einen Einsatz von mindestens etwa 60 Minuten sollte es für Gattuso auch im Romandie-Derby gegen Servette reichen. In der noch nicht sonderlich aussagekräftigen Tabelle steht Sion zuoberst. Dies ist ganz nach dem Gusto des Präsidenten Christian Constantin.

Die Genfer müssen sich punkto Chancenauswertung verbessern, wenn sie in dieser Saison ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. Im Meisterschaftsauftakt gegen Basel in der Europa-League-Qualifikation gegen die Armenier von Gandsassar Kapan waren die "Grenats" alles andere als effizient.

Auch die Young Boys haben in den vergangenen Tagen nicht durch Kaltblütigkeit bestechen können. Die Resultate gegen Aufsteiger St. Gallen (1:1) und die Moldawier von Zimbru Chisinau (1:0) waren eher ernüchternd. Trainer Martin Rueda musste sich über fehlende Cleverness ärgern. Für den heutigen Match daheim gegen die Grasshoppers fordert Rueda von seinen Schützlingen, dass sie konzentrierter und unkomplizierter ans Werk gehen. Immerhin hätten sie zuletzt nicht viel zugelassen, sagte Rueda. Und der Wille sei vorhanden gewesen.

GC wartet immer noch auf den Ausweg aus der Negativspirale und einen Befreiungsschlag. Die Vorstellung gegen Sion war trotz der 0:2-Niederlage nicht so schlecht. "In zwei, drei Situationen agierten wir leider zu kopflos", blickte Coach Uli Forte zurück. Goalie Roman Bürki beispielsweise leistete sich einen kapitalen Flop, der bestraft wurde. Gegen YB will Forte von seinem Team Power-Fussball sehen.

Im Spiel Zürich - Thun im Letzigrund wird Torhüter David da Costa im Zentrum des Interesses stehen. Die neue Nummer 1 des FCZ trifft auf seinen früheren Arbeitgeber. Bei den Berner Oberländern hatte er sich mit Glanzleistungen für höhere Aufgaben empfohlen. Beim FCZ bangt man um Mario Gavranovic. Der aus der deutschen Bundesliga geholte Stürmer leidet unter einer Muskelverhärtung im rechten Oberschenkel, nachdem er vor einer Woche gegen Luzern über weite Strecken brilliert hat.

Die Super-League-Spiele von heute Sonntag. 13.45 Uhr: Young Boys - Grasshoppers, Sion - Servette. 16.00 Uhr: Zürich - Thun.

Rangliste: 1. Basel 2/4 (3:2). 2. St. Gallen 2/4 (2:1). 3. Sion 1/3 (2:0). 4. Luzern 2/2 (3:3). 5. Young Boys 1/1 (1:1). 5. Zürich 1/1 (1:1). 7. Thun 1/1 (0:0). 8. Lausanne-Sport 2/1 (0:1). 9. Servette 1/0 (0:1). 10. Grasshoppers 1/0 (0:2).

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