Cupfinal
Genf statt Basel: Latour schlägt Cupfinal in der Romandie vor

Trainerlegende Hanspeter Latour schlägt vor, den Cupfinal künftig in Genf auszutragen. In Genf zeigt man sich bereit, eine eventuelle Kandidatur zu prüfen. Vorher müsse aber die Kostenfrage geklärt werden.

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Hanspeter Latour ist für einen Neuanfang in Genf.

Hanspeter Latour ist für einen Neuanfang in Genf.

Keystone

Basel sei zwar eine fussballbegeisterte Stadt, aber die Begegnungen des FCB würden oft als Hochrisikospiele gelten, so der Thuner in der «Schweiz am Sonntag». «Genf hat ein gutes Stadion, und vielleicht ist dort die Durchmischung der Fans besser.»

Der Genfer Sicherheitsdirkeotr Pierre Maudet (FDP) zeigt sich gegenüber dem Vorschlag offen. Man würde eine eventuelle Kandidatur prüfen. Duch erst müsste aber die Übernahme der Kosten geklärt werden.

Am Cupfinal vom Ostermontag in Bern hatten randalierende Fans hohen Sachschaden angerichtet und ein Geschäft geplündert. Der Schweizerische Fussballverband hat in Aussicht gestellt, sich mit 200'000 Franken an den Kosten zu beteiligen.

Bern als Austragungsort aufzugeben, findet Latour sehr bedauerlich. Das Stade de Suisse und zuvor das Wankdorfstadion gehören für ihn zur Identität des Schweizer Fussballs. Dennoch habe er Verständnis für den Entscheid. Er hätte sich ihm Vorfeld ein deutliches Signal der Clubs und des Verbandes gegen die Störenfriede gewünscht. (nch/cze)