Videokommentar
"Gegen Wohlen muss der FC Aarau gewinnen, sonst muss man die Trainerfrage stellen"

Der FC Aarau hat auch das erste Spiel nach dem Personalwechsel in der Führungsetage verloren. az-Sportredaktor Ruedi Kuhn sagt, das sei noch nicht zwingend der Tiefpunkt. Ausserdem erklärt er, wann die Schonfrist von Trainer Jurendic abläuft.

Merken
Drucken
Teilen

Sandro Burki ist seit gut einer Woche FCA-Sportchef. Der Wechsel von Raimondo Ponte zu Ex-Captain Burki hat aber kurzfristig keine Wirkung gezeigt: Aarau verlor am Wochenende auch das Spiel gegen Vaduz. Ist der Klub nun am Tiefpunkt angelangt? Nicht unbedingt, sagt az-Sportredaktor Ruedi Kuhn. Er verweist auf das Auswärtsspiel gegen Servette vom nächsten Freitag. Die Vorzeichen stünden wegen der jüngsten Pleite und den viel verletzten Spielern miserabel. Er resümiert: "Ich glaube nicht, dass man gegen Genf eine Chance hat."

Nach der Partie gegen Servette hat der FC Aarau zwei Wochen Zeit, sich zu sammeln – Nationalmannschaftspause. Danach wartet das Derby gegen den FC Wohlen. Für Trainer Marinko Jurendic werde es das entscheidende Spiel, sagt Kuhn: "Gegen Wohlen muss der FC Aarau gewinnen, sonst muss man die Trainerfrage stellen."

In der aktuellen Situation drängt sich Neo-Sportchef Burki laut Kuhn eine Aufgabe besonders auf: Er muss einen Transfer tätigen. Kuhn nennt zwei Namen als mögliche Zuzüge: Gilles Yapi vom FC Zürich und Sandro Wieser, der in England bei Reading unter Vertrag steht. (mwa)