Super League

GC-Goalie Bürki drohen drei Spielsperren

Bürki muss für eine grobe Unsportlichkeit gegen Kasami büssen

Bürki muss für eine grobe Unsportlichkeit gegen Kasami büssen

Roman Bürki, der Goalie der Grasshoppers, muss voraussichtlich bei den nächsten drei Super-League-Spielen zuschauen.

Der Disziplinarrichter der Swiss Football League sperrte den Torhüter, weil sich dieser am letzten Sonntag im Zweikampf gegen den Luzerner Pajtim Kasami eine "grobe Unsportlichkeit" zu Schulden habe kommen lassen. Bürki fügte Kasami beim Ergreifen eines hohen Balles mit den Stollen des ausgestreckten Beins Schrammen an der Schulter zu. Die Szene, welche die Gemüter bewegte, blieb von Schiedsrichter Nikolaj Hänni ungeahndet.

Für das Spiel vom Wochenende gegen Thun ist Bürki automatisch gesperrt. Die Grasshoppers haben bereits angekündigt, dass sie innert der vorgeschriebenen Frist von zwei Tagen schriftlichen Rekurs einreichen werden. Die Verantwortlichen von GC zeigten sich in einem Communiqué über den Entscheid des Disziplinarrichters "empört". Die Swiss Football League ändere einen Tatsachenentscheid des Schiedsrichters ab und schaffe somit einen Präzedenzfall.

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