Basel-Trainer Murat Yakin kündigte an, den 33-Jährigen für den Cupviertelfinal am Mittwoch in Thun zumindest ins Aufgebot zu nehmen. Was nicht heisst, dass Alex Frei auch von Anfang an spielt. «Er ist jetzt wieder gesund und hat wie alle anderen die Möglichkeit, sich aufzudrängen», sagt Yakin. Er wolle mit Frei nach dem heutigen Abschlusstraining Rücksprache halten, ob sich dieser bereit für einen allfälligen Einsatz von Beginn an fühle. «Aber natürlich treffe ich die endgültige Entscheidung, ob er spielt.»

Frei, der im Sommer seine Karriere beendet, fehlte zuletzt überraschend im Europa-League-Rückspiel in Dnjepropetrowsk sowie im Spitzenkampf am Sonntag gegen die Grasshoppers. Dies, obwohl sich der Routinier als einsatzfähig bezeichnete, nachdem er über zwei Wochen wegen einer Grippe nur reduziert trainieren konnte.

Zweite Garde kommt zum Zug

In Thun hat der FC Basel noch eine Rechnung offen. Am 25. November verlor Yakins Team im Berner Oberland überraschend mit 2:3 – zwei Tore für die Thuner erzielte der heutige GC-Stürmer Anatole. «Wir haben etwas gutzumachen, dieses Mal sollen keine Geschenke verteilt werden», so Yakin. Die Rechnung begleichen sollen vornehmlich jene Kaderspieler, die zuletzt weniger zum Zug kamen. «Nach fünf Matches in zwei Wochen werden einige Stammspieler eine Pause erhalten», kündigt der FCB-Trainer an. Gaston Sauro dürfte Fabian Schär in der Innenverteidigung ersetzen, auf den Aussenpositionen drängen Markus Steinhöfer (für Philipp Degen) und Kay Voser (für Park) ins Team. Im Mittelfeld werden wohl Marcelo Diaz und Gilles Yapi auflaufen, im Sturmdürfte Jacques Zoua eine neue Chance von Beginn an erhalten. Alex Frei, sollte er in der Startelf stehen, wird wohl den müden Valentin Stocker auf dem linken Flügel vertreten.