Gelson Fernandes (Leicester City), Marco Padalino (Sampdoria Genua), Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt), Steve von Bergen (Cesena) und Granit Xhaka (Basel) hatten im letzten Aufgebot gegen Liechtenstein (2:1) aus unterschiedlichen Gründen gefehlt. Von Bergen und Xhaka waren verletzt, Fernandes, Padalino und Schwegler wiesen bis dahin mit ihren unterklassigen Klubs noch zuwenig Wettkampfpraxis auf.

Gegen die Bulgaren will Hitzfeld nun jedoch aus dem Vollen schöpfen, zumal er ungewohnt viel Vorbereitungszeit zur Verfügung hat. Zwei Runden stehen am übernächsten Wochenende in der EM-Qualifikation auf dem Programm, die Schweiz steht jedoch nur am zweiten Termin im Einsatz. Hitzfeld hat sein Kader trotzdem bereits für nächsten Dienstag einberufen und erhält damit eine knappe Woche Zeit, mit der Mannschaft zu arbeiten und sie intensiv auf den Vergleich mit dem Team von Lothar Matthäus vorzubereiten.

Nicht mehr dabei gegen Bulgarien sind Beg Ferati (Freiburg), Fabian Lustenberger (Hertha Berlin) und Mario Gavranovic (Schalke 04). Alle drei kommen im Moment bei ihren Bundesligavereinen nicht über eine Ersatzrolle hinaus.

Mit dem Spiel gegen Bulgarien nimmt die Schweizer Nationalmannschaft die entscheidende Phase der EM-Ausscheidung in Angriff. Nach den Bulgaren treffen die Schweizer am 7. und 11. Oktober noch auf Wales und Montenegro. Nur drei Siege lassen noch auf die Teilnahme an der Barrage hoffen.